Die telegate AG unterstützt die Bestrebungen des Deutschen Corporate Governance Kodex, die Transparenz hinsichtlich der Vergütungsbestandteile der Vorstandsgehälter zu erhöhen.
1. Leistungsbezogene Vergütung für den Vorstand Der Personalausschuss des Aufsichtsrates berät und überprüft regelmäßig die Struktur des Vergütungssystems für den Vorstand. Außerdem ist er für die Festlegung der Vorstandsvergütung im Einzelnen zuständig.
Das Vergütungsmodell für den Vorstand soll im Wettbewerb um hochqualifizierte Führungspersönlichkeiten attraktiv und angemessen sein. Kriterien für die Angemessenheit der Vergütung bilden insbesondere die Aufgaben des jeweiligen Vorstandsmitglieds, seine persönliche Leistung, die Leistung des Vorstands sowie die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens im Rahmen seines Vergleichsumfeldes.
2. Vergütungssystem allgemein Die Vergütung für die Vorstandsmitglieder setzt sich aus erfolgsunabhängigen und erfolgsbezogenen Komponenten zusammen. Die erfolgsunabhängigen Teile bestehen aus Fixum und Sachbezügen, während die erfolgsbezogenen Komponenten in eine Tantieme und eine Komponente mit langfristiger Anreizwirkung aufgeteilt sind. Darüber hinaus haben die Mitglieder des Vorstands Pensionszusagen erhalten.
Das Fixum als von der jährlichen Leistung unabhängigen Grundvergütung wird monatlich als Gehalt ausgezahlt und orientiert sich an einem Einkommensplan, der vom Personalausschuss festgelegt wird. Er berücksichtigt die aktuelle Situation und die Planungen/Zielsetzungen der telegate Gruppe. Die Sachbezüge bestehen im wesentlichen aus dem nach steuerlichen Richtlinien anzusetzenden Wert der Dienstwagennutzung. Diese werden vom einzelnen Vorstandsmitglied versteuert.
Kredite oder Vorschüsse wurden Vorstandsmitgliedern im Berichtsjahr nicht gewährt.
Ein Teil der erfolgsbezogenen Vergütung ist die Tantieme. Diese ist an die Erreichung der für die Steigerung des Unternehmenswertes wichtigsten Zielgrößen geknüpft. Als Messgrößen dienen sowohl Umsatz- als auch Ertragsziele des vom Aufsichtsrat zu genehmigenden Jahresplans. Dieser Vergütungsbestandteil, der Anreiz für eine erfolgreiche Arbeit des Vorstandes sein soll, hat daher einen wichtigen Anteil und kann bis zu 57% der gesamten Barvergütung betragen.
3. Vergütung in 2007 Die gesetzlich geregelte individualisierte Offenlegung der Vorstandsgehälter ist seit dem abgelaufenen Geschäftsjahr vorgesehen. Die telegate weist die Vorstandsgehälter in Summe aus, da die Hauptversammlung am 15. Mai 2006 von der so genannten Opting-Out-Klausel Gebrauch gemacht hat.
Für das Geschäftsjahr 2007 betrugen die Vergütungen des Vorstands gemäss IAS/IFRS 1.129 TEUR (Vorjahr: 1.274 TEUR).
Davon entfielen 490 TEUR (Vorjahr: 450 TEUR) auf das Fixum und 533 TEUR (Vorjahr: 393 TEUR) auf die Tantieme. Der Wert der Sachbezüge belief sich auf insgesamt 34 TEUR (Vorjahr: 37 TEUR).
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden dem Vorstand keine neuen Aktienoptionen zugeteilt. In 2006 sind 140.000 Aktienoptionen aus der 2. Tranche des Aktienoptionsprogramms gewährt worden, wobei der Wert zum Gewährungszeitraum gemäß IAS/IRFS 319 TEUR beträgt. Einzelheiten enthält der Anhang zum Konzernabschluss unter der Rubrik „Anteilsbasierte Vergütungen“.
Die Mitglieder des Vorstands haben Pensionszusagen in Höhe von 72 TEUR gemäß IAS/IFRS erhalten. Sie bestimmen sich im wesentlichen nach der Beschäftigungsdauer und der Vergütung der einzelnen Vorstandsmitglieder. Die Pensionszusage ist lediglich an die fixe Vergütungskomponente gebunden. Einzelheiten enthält der Anhang zum Konzernabschluss unter der Rubrik „Altersversorgungspläne“. Weitere Leistungen für den Fall der Beendigung seiner Tätigkeit sind keinem Vorstandsmitglied zugesagt worden.
Vergütung des Vorstands in Euro (nach IFRS):
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